Von der Idee zum Release – Wenn man dazwischen auf dem Schlauch steht (philosophisch angehaucht)

Irgendwie komisch aber leider geil.
Im Mastering gibbet so ein Knopf der heißt Komisch/Ernst den dreht man einfach und dann klingt die Musik wieder ernst 😉 Aber mal ernst – Manchmal muss man auch nur mal ne Nacht schlafen. Sound ist relativ. Keinen Kopf zerbrechen! -> Musik machen und an dem Act arbeiten ist jetzt angesagt! Der Künstler übt einen Act ein, auch wenn es nur ein kurzes wird, aber Bühnentauglich soll es sein, Leute flashen – Und für das Release stehen wir heute im Studio.

Musik ist subjektiv und undiskutabel. Entweder der Song kommt bei einem Menschen gut an oder nicht. Als Produzent, nach 300 mal hintereinander hören oder nach Vergleichen von verschiedensten Zwischen-Versionen auf dem Laptoplautsprecher oder Handy können Songs nicht mehr objektiv beurteilt werden, werden immer technischer, eine Erst-Wahrnehmung der Musik fällt dann nur noch schwer oder ist nicht mehr möglich… Manche Künstler finden ihren eigenen Song jetzt nicht mehr so gut wie am Anfang. Ganz natürliche Sache 😉 Daher ist es empfehlenswert einen Mastering-Engineer oder Tontechniker Kollegen hinzu zu ziehen und um Beurteilung zu bitten. Alles davor ist die Rohe Idee auf nacktem Asphalt. Das herausarbeiten von Details – im Optimalfall nicht allzu technisch aber intuitiv durch Keyshots (Wenn am PC gearbeitet wird) oder 100% Beherrschung der technischen Geräte möglichst wenig Verbrauch der Aufmerksamkeit für den technischen Teil damit musikalische Entscheidungen durchweg getroffen werden können. Text und Idee rocken oftmals dann noch Wochen später wenn der Song bei der Erst-Wahrnehmung gerockt hat und man den Sound möglichst unangetastet oder nur subtil Geformt hat. Wenn der Song nach mehrmaligen Hören nicht mehr rockt, liegt es am zu häufigen hören und dass nun die Wahrnehmung technisch geworden ist. Wenn ich eine Idee bekomme, kommt die erst auf nen Minirecorder = Das klingt manchmal von der Soundqualität ziemlich schlecht aber geil. Wenn die Idee einen Tag später immer noch rockt, und immer noch geil klingt arbeite ich den Song oft aus. Sound ist für den Anfang der Songentstehung für mich egal solange das Gefühl stimmt und wird bis zum letzten Schritt des Masterings intuitiv arbeiten. Vielmehr spielt die Song-Idee und wie manche Künstler das nennen „das Feeling / Vibe“ eine große Rolle sowie die Authentizität des Künstlers. Wenn die Idee gut ist, dann kann der Sound Abstriche machen… Es muss nicht die cleanste und sterilste Aufnahme werden. Umgekehrt geht das nicht. Im Gegenteil. Ich finde oftmals rein ITB produzierte Musik zu clean und füge noch kleine Fehler wie Knacksen, Brummen, Rauschen hinzu, damit eine „analoge“ Atmosphäre geschaffen wird. Beim neuen Album von Norah Jones, etc. wurde auch ein schönes durchgehendes Rauschen hinzugefügt. Ähnlich wie Noise-Shaping beim Dithern nur in deutlich hörbarer Lautstärke bringt das Rauschen ein angenehmes Gefühl in die Aufnahme und überdeckt jegliche Jitter-Artefakte. Noise-Shaping kann bei dieser Technik ausgeschaltet werden. Rauschen ist ein interessantes Thema, es gibt so viele unterschiedliche Rauschtypen… Waves hat in den Vintage Plugins ebenfalls Rauschen als „Geheimmethode“ entdeckt mehr „Analogklang“ in Digitale Aufnahmen zu bringen und es kann bei Blues und Jazz Wunder bewirken.

Wenn man Musik produziert muss man Fehler machen und sich immer wieder neu erfinden, ausprobieren, „learning by error“. Man gewöhnt sich an Situationen wie 300 Mal einen einzigen Song oder eine Passage eines Songs an einem Tag hören – Man fängt an zu differenzieren und das Gehirn zwischen technischen- immer wieder zu objektiven Hör-Entscheidungen hin und her zu bewegen. Das ist am Anfang nicht leicht… Wie oft habe ich in den ersten Jahren Songs „Tot-Gemischt“ und am Ende war der erste Ruff-Mix doch besser als der letzte an dem ich nur noch müde war und zu technisch war… Manchmal Störten auch allgemein Instrumente, die ich heute weglassen würde – früher stundenlang versucht hätte Spuren zu „retten“. Weglassen ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt in der Musik, der nicht zu unterschätzen ist. Ich empfehle sich immer unterschiedliche Songs in einer Session reinzuziehen, besser mehrere Projekte gleichzeitig damit man Abwechslung hat und darauf achten, voll Intuitiv zu arbeiten und zwischendurch auch auf vertraute Kollegen hören. Wenn der Song einmal geil war, hat er seine Aufgabe voll erfüllt. Dann ist das beste ihn Klanglich so zu lassen und nur noch Cutten oder Arrangement-Korrekturen mit Ausnahme man ist 100% sicher was man erreichen will und macht einen A/B Vergleich mit frischen Ohren. Besser den nächsten Song starten damit der Spaßfaktor immer oben bleibt 😉

Wer hat Lust darauf Versionen zu vergleichen, es geht doch darum zusammen zu sitzen, Musik zu machen, besondere Fertigkeiten einzuüben mit denen man Leute begeistern kann.

Über Kommentare freue ich mich.

Aaron Miles

Avalon AD2077

Getestet: Avalon AD 2077

Mit knapp 14 KG ein ordentlicher Kandidat für die Mastering Chain.
Der erste Eindruck ist großartig. Solide verbaut so wie man es von Avalon und bei dieser Preisklasse auch erwartet. In 0,5db bis 2db Schritten, je nach Band, kann man mit den von Avalon custom gefertigten sehr hochwertigen Drehreglern (Goldkontakte) sehr genau arbeiten und findet schnell zu einem guten Ergebnis. Das Bediengefühl ist angenehm und direkt; die Potis rasten fühlbar und akustisch genau ein „klaacckk“.
Die Range X 2 Buttons verdoppeln den Boost für härtere Einstellungen. Die Technik dieses Equalizers besteht aus passiven und aktiven Class A Filtern wobei Low und High Filter passiv gehalten sind und anstelle der Bandbreite und des Frequency Multiplers einen Peak-Dip knopf, der für einen Equalizer vielleicht ungewönlich mit „Peak-Dip“ gekennzeichnet ist. Jedoch steckt hinter diesem Knopf die einfache Funktion zwischen Shelf oder einem Peak-Dip (bekannter als „Bell“), zu wechseln.

Die Funktionen und Frequenzauswahl erweisen sich in der Praxis als gut durchdacht und hilfreich. Dieser Equalizer zeichnet sich durch den genialen Klang aus, der bei Anhebungen insbesondere bei Bässen und Höhen durch die passive Technik überzeugt. So gewinnt ein höhenarmer Mix mit nur wenigen Eingriffen an Luft und ausgezeichneten Konturen die auch bei Anhebungen über 5db nicht verschwimmen.
Die Messung über unseren Analyser zeigt dass bei Anhebung der Höhen Obertöne bis weit über 20khz hinzuaddiert werden. So einen Sound bekommt man mit keinem derzeitigen Plugin hin.

Wer einen ähnlich beeindruckenden Klang sucht checkt am besten den kleinen Bruder AD2055, der jedoch nicht diese Funktionalitäten und Schrittweise Lautstärkenanpassung mit bringt aber deutlich preiswerter ist.

Der Avalon AD2077 ist ein absoluter ultra HighEnd Equalizer.

 

Audio Geräte nach Bob Katz K-14 einrichten

Zum Einrichten wird Hardwareseitig ein SPL Meter z.B. das Digital Sound 8922 (eingestellt auf C-Weight), Rosa-Rauschen Signal (-20dBFS) und einen Monitorcontroller für die 0 (83db SPL) Referenz Markierung benötigt. Rosa-Rauschen kann man schnell und einfach mit dem in der kostenlosen Software REW enthaltenem Generator erstellen.

Softwareseitig benötigen wir (sofern Du nach K-System „In the box“ mischen möchtest) ein digitales K-System fähiges Meter wie z.B. das von RME Digicheck, Master-Pinguin Analyzer oder auch der UAD Limiter bietet die K-System Optionen.

Alle Wandler-Einheiten stehen auf +4dBu (= 0VU) Studiostandard.
Da Rosa-Rauschen bei 83db SPL sehr laut wirkt, schone bitte deine Ohren und verwende zum Beispiel Ohropax für das Einmessen.

1. Messgerät
Nachdem wir im Raum eine optimale Hörposition gefunden haben bzw. der Raum an der Hör- und Messposition eine möglichst lineare Widergabe ermöglicht, platzieren wir das auf C-Weight eingestellte SPL Messgerät und schalten es ein.

2. Monitor System einmessen
Den Gainregler am Monitorcontroller drehen wir auf ganz leise, muten den rechten Lautsprecher und spielen das Rosa-Rauschen nur über den Linken Speaker ab. Die Signallautstärke muss –20dBFS betragen. Nun drehe den Gain Regler so weit auf, bis das Messgerät 83db SPL anzeigt. Dann stoppe das Signal und markiere am Monitor Lautstärke-Regler diesen Punkt mit einer Null (0) – Referenzpunkt.

3. K-14 Abhörlautstärke
Für K-14 gehen wir sofern der Controller eine db genaue Anzeige hat 6db runter und markieren diesen Punkt mit -6db. Dies ist die Abhörlautstärke für K-14. Falls keine db genaue Markierungen am Controller vorhanden ist wiederhole den Punkt 2. und Markiere einen zweiten Referenzpunkt bei 77db SPL. Das ist die empfohlene K-14 Lautstärke zum  hören von Musik.

Wenn Du Musik produzierst, mischst fahre fort mit Schritt 4.

4. Analyer und Meter einstellen
Nun justiere Dein K-System kompatibles Digital-Meter z.B. Digicheck und stelle dieses auf K-14 mit 14db Headroom bei Rosa-Rauschen Signal (-20dBFS) ein. Sofern du mit analogen VU Metern arbeitest stelle diese so ein dass -14db SPL 0VU anzeigt.

5. Abhörlautstärke 2,3 und 4 markieren.
Wenn du zwischendurch auch mal in leiser Lautstärke beim mischen abhörst, gehe immer wieder zum K-14 Referenzsignal -6db unter 83db SPL zurück. Ich kann empfehlen eine zweite fixe  Abhörlautstärke, die subjektiv angenehm empfunden wird und zwischen 16-20db unter der Abhörlautstärke liegt auf dem Monitorcontroller zu markieren. Diese Lautstärke bezeichne ich als Dim-Lautstärke und markiere sie auch auf dem Monitor-Controller mit einem Zeichen (oder der Zahl in db SPL des Referenzsignals). Nun hat man drei Referenz-Abhörpunkte.

  • Maximal-Laut bei 0
  • Abhörlautstärke bei -6
  • Dim Lautstärke bei -16-20db

Sofern es die Anlage zulässt kann man auch einen vierten Minimal Punkt hinzufügen. Bei einer Lautstärke von -48db unter 0 (= 83db SPL) was sehr leise wirkt vergleiche ich gerne Lautstärkenunterschiede der obersten Höhen. Jedoch gehören die beiden letzteren Methoden nicht zum K-System sondern zu einer Arbeitsweise beim Mixing, die ich mir über die Jahre angeeignet habe, da ich die Musik zwischendurch auch gerne mal maximal Leise beurteilen möchte. Beim Mastering bleibe ich hauptsächlich bei -6db und habe damit gute Ergebnisse und zufriedene Kunden.

6. Schlusswort
Nun ist das K-14 System vollständig eingerichtet. Bob Katz empfiehlt für Aufnahmen und Mixing das K-20 System da dies einen natürlich und dynamischen Klang bewirkt.
Dazu stelle den soeben eingerichteten Monitorregler einfach auf Null 0 und das Rechnerinterne Digital-Meter auf K-20.

Abmischen bei Lautstärke unter 77db SPL hat in der Regel bassarme Mischungen zur Folge. Warum das so ist kann man an dem Fletcher-Munson Kurven Modell und die Bassanhebung bei Lautstärkenreduzierung erkennen:

Fletcher-Munson Kurve
Fletcher-Munson Wiki

Ich freue mich auf Deinen Kommentar

 

Bob Katz – K-Systems

Im Internet findet man sehr viele Beschreibungen des K-Systems von Bob Katz aber Vorsicht! Viele Anleitungen sind falsch interpretiert und wenn man diese übernimmt läuft man der Gefahr ernster Ohrenschäden zu. Hier nun die korrekte deutschsprachige Beschreibung des K-Systems, zusammengefasst:

Das K-System ist eine visuelle und akustische Lautheit- Orientierungshilfe für Produzenten und Mastering Techniker. Bei der visuellen Lautstärken-Bestimmung wird ein SPL-Meter auf eines der drei K-Systeme (K-20, K-14, K-12) eingestellt deren Headrooms unterschiedlich groß sind.
Bob Katz hat mit Hilfe der Fletcher–Munson Kurve einen Abhör-Referenzpegel bei 83db SPL ernannt. Wenn man sein System auf eines der K-Systeme einrichtet, stellt man fest das 83db SPL laut empfunden wird. 83db ist laut Fletcher-Munson Kurve eine Abhörlautstärke die das menschliche Ohr am linearsten interpretieren kann. Lautstärken über dieser Lautstärke werden als zu laut und schon 7db höher als schmerzhaft empfunden und genau dort liegt eine weitere Theorie von Bob Katz dass alles was über 83db SPL liegt für das menschliche Gehör als zu laut empfunden wird. Das Gehör erträgt Musik bei 83db SPL 3 Stunden und mit einer Pause alle zwei Stunden sind bis 8 Stunden ohne Schäden möglich. Bei dieser Lautstärke reagiert das Gehör sehr sensibel auf Lautheit- Unterschiede. Zu hohe Pegel (schon ab 87db SPL) führen bei längerer Beschallung zu ernsthaften, anhaltenden bis dauernden Hörschäden und sind daher für das Abhören dringend zu vermeiden.

Hier liegt bei den meisten Beschreibungen der Fehler, denn auch 83db SPL ist bei Bob Katz ausschließlich der Referenzpegel auf dem Monitor-Gain = 0. Sein SPL-Meter wird bei einem internen Signal (- 14 dBFS Rosa Rauschen) bei K-14 visuell auf 0db eingestellt mit 14db Headroom. Der ideale Abhörpegel für Pop und Rock (K-14) liegt 6db unter 83db SPL also bei 77db SPL. K-20 kann tatsächlich bei auf dem Monitorregler markierten Referenzpegel 0 (Einmesslautstärke 83db SPL Rosa-Rauschen) abgehört werden weil der Headroom bei einer K-20 Mischung entsprechend größer wird und die Musik dadurch dynamischer und nicht so laut wie beim K-14 oder K-12 System empfunden wird.

Das heißt man misst eines der K-Systeme am Monitor und sofern keine analogen Messgeräte eingesetzt werden, Rechnerintern ein und reduziert für Pop und Rockmusik die Lautstärke um 6db am Monitor Gain. Das ist dann die korrekte K-14 Abhörlautstärke. Bob Katz beschreibt diesen wichtigen Teil mehrfach auf seiner Website, jedoch höre ich immer wieder im Bekanntenkreis dass tatsächlich mit 83db SPL dauerhaft gehört wird obwohl diese Lautstärke bei den meisten aktuellen Pop und Rock Songs als sehr laut empfunden wird. Das Gehör ist sehr sensibel. Wenn man merkt es ist zu laut dann den Pegel auf eine angenehme Lautstärke runterregeln und noch einmal messen. Man sollte sich bewusst sein dass 83db SPL der akustische und visuelle Maximal Referenzpegel des K-Systems ist, der für laut steht.

Beim korrekten Einmessen in einem Projekt oder Home-Studioliegt eine weitere Gefahr „Raummoden“.
Für das einmessen der Referenzlautstärke des K-Systems benötigt man ein SPL-Meter (eingestellt auf C weighted). SPL-Meter reagieren empfindlich auf Raummoden was dazu führen kann das bei einem nicht linearen Raum mit vielen Raummoden das SPL-Meter erst bei einer tatsächlichen Lautstärke weit über dem Referenzpegel 83db anzeigt oder bei Druckmaxima weit unter 83db. Richtet man sein Home-System nun mühevoll auf diesen Pegel an nur einer Hörposition ein, können Raummoden dazu führen dass der SPL Pegel nicht korrekt bestimmt wurde. Wichtig ist daher vorher eine Frequenzanalyse zu machen ob an der Hörposition ein linearer Verlauf gemessern werden kann (Raummoden können bis über 20 db einer Frequenz breitbandig bei stehenden Wellen einfach komplett schlucken). Erst wenn der Raum einen relativ linearen Frequenzverlauf aufweist (Raummoden +- 8db max.), kann die Lautstärke korrekt eingestellt werden. Eine Schritt für Schritt Anleitung für das Einrichten des K-14 Systems finden Sie hier: K-14 einrichten

Hoffentlich ist mein erster Blog hilfreich und bewahrt den ein oder anderen vor falschen Einstellungen. Ich freue mich auf Deinen Kommentar „I Like“.

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Willkommen zum DMS-Mastering Blog. Hier erscheinen regelmäßig neue Artikel über Studiotechnik, Mixing, Mastering und unsere Erfahrungen in diesem Bereich.
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Microphone Shootout – Neumann TLM 49, Brauner Valvet, TLM 170, Rode NT1000

Here is a comparison of four different microphones:
Neumann TLM 49, Brauner Valvet, TLM 170 and Rode NT1000 – High Resolution Audio files.

Recording Informations:
Male Voice short sequence.
The singers distance to the mics was 40cm.
All capsules were placed as shamrock configuration with a max radius of 15cm.
The sequences was multitrack-recorded at the same time.
Vocal chain: Great River Preamps -> Lynx Aurora converters. Recorded in 32bit float Samplerate 96khz.

The second download zip-file is a processed version to listen those mics in action with the same little digital compression and digital eq settings:

Download high resolution audio Zip 32Bit float 96khz.
(Without digital post-processing)

Download high resolution audio Zip file (processed) 32Bit float 96khz.
(Digital post-processing: 1,5Ratio UAD compression, 3db 5k and 3db 10k UAD Passive EQ boost.)

Stay tuned!